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Werra-Kalirevier

„Kalifieber“

Das „Kalifieber“ in der Werra-Region brach aus, nachdem 1893 Kalisalze – die hauptsächlich zu Mineraldünger weiterverarbeitet werden – bei Kaiseroda gefunden wurden. Investitionen in Kalibergwerke gelten damals als äußerst gewinnträchtig. Bereits ein Jahr später standen überall im Werratal Bohrtürme auf der Suche nach dem „weißen Gold“. Um die 200 Tiefbohrungen erfolgten in den ersten 20 Jahren, 23 Schächte wurden erfolgreich abgeteuft...

Eines der wichtigsten Kalireviere der Welt

Seit den Anfängen ist viel passiert. In diesen rund 125 Jahren wurde in einer Tiefe von 600 bis 1000 Metern eine Fläche von rund 1.000 Quadratkilometern bearbeitet. Das entspricht in etwa 1,1-mal der Fläche Rügens. Die Werraregion entwickelte sich zu einem der wichtigsten Kalireviere der Welt. Um die 45% der in Deutschland geförderten Kalimenge stammt aus dem Werra-Kalirevier.

Kalimandscharo

Seit Mitte der 1970er-Jahre können die verschiedenen Salze mit einem elektrostatischen Verfahren in Wert- und Reststoffe getrennt werden. Seitdem entstehen weithin sichtbare, bis zu 200 m hohe Abraumhalden wie der Monte Kali oder der Kalimandscharo. Auf diesen künstlich geschaffenen Bergen werden die unverwertbaren Reststoffe des unter Tage geförderten Kalisalzes abgeladen...

Stele Werra-Kalirevier (Standort Vachaer Straße Unterbreizbach) als pdf

Kali-Berbgaumuseum Heringen

Besonderes Erlebnis: Sonnenuntergangsführung auf den Monte Kali mit anschließender Bergtaufe und Ernennung zum Salzfürsten/zur Salzfürstin
Entfernung ca. 13 km
www.kalimuseum.de


Erlebnisbergwerk Merkers

Das Erlebnisbergwerk lädt dazu ein, die besondere Welt eines Kalibergwerks unter Tage bei einer Grubenfahrt zu erleben.
Entfernung ca. 15 km
www.erlebnisbergwerk.de


Heimatmuseum Unterbreizbach

Museum mit Bergbaustube, Sünnaer Str. 8, OT Unterbreizbach - weitere Infos hier

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