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Kaliwerk Unterbreizbach

Beginn der Kaliförderung

Der Kalibergbau in Unterbreizbach begann 1897 mit der Gründung der Kalibohrgesellschaft „Sachsen-Weimar“ – später Gewerkschaft „Sachsen-Weimar“. Im selben Jahr fanden bereits erste erfolgreiche Tiefbohrungen auf der Suche nach Kaliflözen statt. Es folgten Vorarbeiten sowie das Teufen eines Schachtes, das jedoch mit großen Schwierigkeiten und Gefahren verbunden war. Das Durchteufen des vorhandenen Plattendolomits (ausgedehnte, zerklüftete geologische Schicht, die nach oben und unten mit wasserundurchlässigem Ton versiegelt ist) erforderte neben viel Geld auch großes Durchhaltevermögen...

Situation heute

Unterbreizbach ist heute immer noch durch den um 1900 angesiedelten Kalibergbau geprägt. Der über 18 ha große Kalibetrieb mit Aufbereitungsfabrik gehört ebenso zum Ortsbild wie die sich unmittelbar an der hessischen Grenze befindliche Salzhalde des Kali-Standorts Hattorf. Seit 1997 gehören die hiesigen Schächte zum Werk Werra der K+S Kali GmbH. Das heutige Verbund-Werk besteht aus den ehemals eigenständigen Werken Hattorf, Wintershall, Unterbreizbach und Merkers. Es ist mit rund 4.200 Beschäftigten einer der wichtigsten Arbeitgeber in Thüringen und Hessen und eines der wichtigsten Kali-Reviere weltweit.

Stele Kaliwerk Unterbreizbach (Standort neuer Park Sünnaer Straße Unterbreizbach) als pdf

Kali-Bergbaumuseum Heringen

Besonderes Erlebnis: Sonnenuntergangsführung auf den Monte Kali mit anschließender Bergtaufe und Ernennung zum Salzfürsten/zur Salzfürstin; Entfernung ca. 13 km
www.kalimuseum.de

Erlebnisbergwerk Merkers

Das Erlebnisbergwerk lädt dazu ein, die besondere Welt eines Kalibergwerks unter Tage bei einer Grubenfahrt zu erleben; Entfernung ca. 15 km
www.erlebnisbergwerk.de

Heimatmuseum Unterbreizbach

Museum mit Bergbaustube, Sünnaer Str. 8, OT Unterbreizbach
Infos zum Museum gibt es hier
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